GEWINNSPIEL - MILUPA JUBILÄUMS-PAKETE

von

Milupa Babynahrung
Foto: Milupa

Jetzt mitmachen !

Milupa ist 60 Jahre alt! Zur Feier verlosen wir 2 Milupa Jubiläums-Pakete:

PAKET 1: FÜR BABYS BIS 12 MONATE

  • Milupa Brotstangerl
  • Milupa Bio Reisflocken
  • Milupa Grießbrei
  • Milumil Folgemilch 2
  • Milumil Gute Nacht
  • PLUS: Rezeptkarten, Breiteller- und löffel, Rezeptbroschüre und ein Clip zum Wiederverschließen der Packung

PAKET 2: FÜR BABYS, DIE ÄLTER ALS 12 MONATE SIND

  • Milupa Brotstangerl
  • Milupa Kindermüsli Früchte
  • Quetschbeutel Fruchtcocktail
  • Milupa Bio 7-Korn Flocken
  • Milumil Meine Kindermilch 1+
  • PLUS: Rezeptkarten, Breiteller- und löffel, Rezeptbroschüre und ein Clip zum Wiederverschließen der Packung

Einfach bei der Anmeldung angeben, welches Paket gewünscht wird: 1 oder 2 (man kann auch beide Varianten ankreuzen und der Zufall entscheidet...)

Anmeldeschluss: 28.2.2019

EINE GESCHICHTE ZUR MARKE MILUPA UND DER FAMILIE UNSERER CHEF-REDAKTEURIN

Ich bin mit der Marke Milupa groß geworden. „Groß und stark“, wie meine Mutter immer gesagt hat. Die Entwicklung moderner Säuglingsmilch und die der Marke Milupa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist eng mit der Geschichte meiner Familie verbunden.
Eine Geschichte, die von den Schwierigkeiten erzählt, einen ungestillten Säugling zu ernähren, aber auch von dem Wunsch, ihm trotzdem einen guten Start ins Leben zu ermöglichen …

Eva Sorantin Chef-Redakteurin
Milupa Babynahrung - Baby
1968 gab es schon "humanisierte" Säuglingsnahrungen.
Das Produkt Milumil war bereits stark an das Vorbild Muttermilch angepasst.

Der Vater meiner Mutter war Arzt und felsenfest davon überzeugt, dass Muttermilch die beste Nahrung für einen Säugling sei.
Als meine Schwester 1953 zur Welt kam, war für meine Mutter daher klar, dass sie sie stillen will. In den 60iger Jahren waren allerdings starre "Still-Regeln" üblich. So durfte meine Schwester nur alle vier Stunden gestillt werden und zuvor musste meine Mutter ihre Brust desinfizieren, damit sich das empfindliche Neugeborene nicht an der mütterlichen Brust einen gefährlichen Keim einfängt. Heute kann ich nur den Kopf über derartige Verhaltensregeln schütteln, aber damals stellte das die Lehrmeinung dar. Es kam, wie es hatte kommen müssen, der Milchfluss meiner Mutter versiegte, bevor er richtig begonnen hatte. Nun war guter Rat teuer.

1953: WIE ERNÄHRT MAN EINEN SÄUGLING OHNE MUTTERMILCH?

Nicht gestillte Säuglinge hatten 1953 noch immer einen schweren Start ins Leben, die Sterblichkeit war deutlich erhöht. Fertige Säuglingsnahrung stand damals in Österreich nicht zur Verfügung bzw. war sie meiner Mutter, obwohl sie in einer Stadt lebte, nicht bekannt. Basis der Babynahrung war daher normale Kuhmilch, die damals beim Lebensmittel-Greißler aus einem großen, offenen Topf in eine mitgebrachte Milchkanne geschöpft wurde. Zuvor hatten die Sammel-Milchbehälter in der Nacht schon mehrere Stunden ungekühlt vor dem Geschäft gestanden. Heute erscheinen mir diese hygienischen Bedingungen vollkommen unvorstellbar.

Zu Hause hat meine Mutter diese Milch dann mit Wasser verdünnt und abgekocht, um sie zu sterilisieren. Anschließend wurde Reis- oder Zwiebackmehl eingerührt und eine Ascorbin- oder Zitronensäuretablette darin aufgelöst. Sinn dieses "Ansäuerns" war eine bakterienabtötende Wirkung, die Milch wurde leichter verträglich, Durchfälle wurden seltener. Das Ergebnis dieser Bemühungen war allerdings ein übelriechendes und ebenso schmeckendes, bereits ausgeflocktes Gebräu, das meine Schwester nicht wirklich trinken wollte. Meine Mutter berichtet, dass meine Schwester zwar hungrig war, aber beim Trinken den Kopf weggedreht und das Gesicht verzogen hat. Die Folgen dieser Ernährung waren ständiges Erbrechen, zahlreiche Durchfälle gefolgt von Phasen der Verstopfung, aber irgendwie hat meine Schwester doch überlebt.

1957: MILUPA WIRD IN HALLEIN GEGRÜNDET UND MEIN BRUDER GEBOREN

Eine späte Fehlgeburt und die Entbindung meines Bruders haben meine Mutter geschwächt, außerdem wurde eine angeborene Eisenaufnahme-Störung diagnostiziert, Stillen war daher kein Thema mehr für sie. Dafür kam mein Bruder schon in den Genuss von hygienisch produzierter, vorgesäuerter Fertignahrung für Säuglinge.

Meine Mutter erzählt, dass der Inhalt noch immer grausam geschmeckt hat, aber er hat ihn doch mit deutlicherer Begeisterung getrunken als meine Schwester damals. Anders als bei Muttermilch oder modernen Pre-Nahrungen durfte man diese Milch allerdings nicht ad libitum, also nach Bedarf füttern, sondern es musste ein Abstand von vier Stunden zwischen den einzelnen Fläschchen eingehalten werden. Da war sie wieder, die dogmatische Vierstunden-Regel der Kinderärzte. Für meinen Bruder eine absolute Katastrophe. Er war zu schwach, um auf einen Zug ein ganzes Fläschchen austrinken zu können, dafür hatte er natürlich nach zwei Stunden wieder Hunger. Dann hat er geschrien, während meine Mutter versuchte ihr hungriges Baby zu beruhigen, bis er nach langen weiteren zwei Stunden wieder ein Fläschchen bekam. Erschöpft konnte er nur noch wenig trinken und das Drama fing von vorne an ...

DIE 70iger JAHRE: DIE MUTTERMILCHFORSCHUNG BEGINNT, MEIN ZWEITER BRUDER UND ICH WERDEN GEBOREN

Das Wirtschaftswunder setzt so richtig ein, der Überlebenskampf der Nachkriegsjahre ist überwunden und Milupa beginnt die Muttermilch wissenschaftlich zu erforschen. Zunehmend orientiert sich die Säuglingsmilchnahrung an der Muttermilch. So wird der Kaseinanteil selektiv gesenkt, der Kohlehydratanteil wird durch Laktose ersetzt, pflanzliche Öle werden so modifiziert, dass sie mehr ungesättigte als gesättigte Fettsäuren enthalten und die Konzentration der Mikronährstoffe wird denen der Muttermilch angepasst. Mein Bruder bekommt 1961 bereits eine "humanisierte" Säuglingsmilchnahrung und gedeiht als erstes Kind meiner Mutter prächtig. Sie gibt heimlich die strenge Vierstunden-Regel auf und füttert lieber jede zwei Stunden nur die halbe Menge und der Erfolg gibt ihr recht. Meine Mutter ist glücklich, nur der damals generell hohe Preis für Säuglingsnahrung ist ein Problem. So bittet sie Gäste, anstatt Blumen, Konfekt oder Wein lieber eine Dose Säuglingsmilch als Gastgeschenk mitzubringen.

Ich selbst werde 1968 mit Milumil aufgezogen, das die Firma Milupa vier Jahre zuvor auf den Markt gebracht hat. Ich vertrage die Milch sehr gut, bin aber eine eher schlappe Esserin und nehme zwar stetig, aber langsam zu. Zu keiner Zeit bin ich ein pummeliges Baby, sondern investiere jede aufgenommene Kalorie ins Längenwachstum. Meine Mutter macht sich Sorgen, weil ich so dünn bin. Als ich daher dem Fläschchenalter entwachsen bin und in dem Familienessen nur lustlos herumstochere, bekomme ich jeden Morgen einen Milupa-Brei, zuerst mit Wasser angerührt, später mit Milch. Dazu möchte ich ausschließlich das Märchen vom "Wolf und den sieben Geißlein" erzählt bekommen. Ich esse das gesamte Sortiment rauf und runter und weiß heute noch, dass der "Apfel-Zimt-Brei", den ich aufgrund der kaufreundlichen Konsistenz nur "Gatsch" nenne, meine absolute Lieblingssorte war.

Irgendwann entdecke aber auch ich die Freuden des "richtigen" Essens und entwickle mich zur begeisterten Alles-Esserin ... meine Mutter kann durchatmen.

1995 BIS 2013: ICH WERDE SELBST MUTTER!

1995 komme ich wieder mit Milupa in Kontakt. Trotz Stillberatung will es bei mir mit dem Stillen meines erstgeborenen Sohnes nicht so richtig klappen und so greife ich, auf Anraten des Kinderarztes, wenige Wochen nach der Geburt selbst zur Pre-Aptamil-Packung. Die Rezeptur wurde mittlerweile immer weiter verfeinert, ein besonderes Augenmerk liegt jetzt auf den essentiellen Fettsäuren, die für die Hirnentwicklung notwendig sind. Mein ältester Sohn gedeiht damit völlig problemlos und ist auch gesundheitlich sehr robust.

Trotzdem stille ich meine drei folgenden Kinder jeweils fast ein Jahr und genieße das auch sehr. Die letzte Milupa-Packung halte ich vor vier Jahren in der Hand, als ich meiner kleinen Tochter am Morgen einen "Gatsch" zubereite ... und dabei den "Wolf und die sieben Geißlein" erzähle ...

Wichtiger Hinweis: Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt oder Hebamme, wenn Sie eine Säuglingsnahrung verwenden möchten

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